VbFF: Vernissage im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2016

„Schöne Aussicht?!“Unterwegs in einem anderen neuen Leben

Unterwegs sein, ankommen, in Bewegung sein und Dinge in Bewegung bringen. All das sind Themen, mit denen sich Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und unterschiedlichen Alters in den Räumen des VbFF – Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. – über einen längeren Zeitraum beschäftigt haben. Das Ergebnis dieses Prozesses sind Fotografien, Texte, Videoportraits und kleine Bewegungssequenzen, die im Rahmen der Interkulturellen Wochen am 03.11. im VbFF ausgestellt wurden. Während des persönlichen Austauschs mit den Künstlerinnen erfuhren die Besucher*innen spannende Details und Geschichten zu den Exponaten.

MINAmeets: Kick-Off-Workshop Tandems von Frankfurterinnen und Frauen mit Fluchterfahrung

Junge Frankfurterinnen werden durch Seminareinheiten und Workshops im Bereich Kommunikation und interkulturelle Kompetenz darauf vorbereitet, jungen Frauen mit Fluchterfahrung als „Mentorin“ zur Seite zu stehen und eine leichtere Integration der jungen Frauen in ihr neues Leben in Frankfurt zu begleiten.

Es soll ein bereichernder Lernprozess in beide Richtungen stattfinden.

Der Workshop findet am 18.10.2016 in den Räumen des VbFF statt. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

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Wir bedanken uns für die Unterstützung durch die Rajapack GmbH

Mit dem Aktionsprogramm „Perspektiven für Frauen“, das seit September 2016 und noch bis Ende Februar 2017 läuft, unterstützt die Rajapack GmbH drei deutsche Projekte. Am 12. und 13. Dezember überreichte das Unternehmen nun symbolisch die jeweiligen Anteile der bis Ende November zusammengekommenen Summe an den VbFF – Verein zur beruflichen Förderung von Frauen in Frankfurt, HORIZONT e.V. in München und Papatya in Berlin.

Mehr Informationen zur Aktion „Perspektive für Frauen“ finden Sie hier.

VbFF auf der Frankfurter Familienmesse

Im Rahmen des Trägerverbunds „Forum Berufsrückkehr“ unterstützt der VbFF das Frankfurter Bündnis für Familien, das sich seit nun 12 Jahren für die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein familienfreundliches Umfeld einsetzt. Die Deklaration des Bündisses finden Sie hier.

Zusammen mit unseren Kooperationspartnerinnen stellen wir auf der Frankfurter Familienmesse am 25.09.2016 unsere zahlreichen Angebote zu Beratung, Berufsvorbereitung, Ausbildung und beruflichen Wiedereinstieg vor. Mit unserem Engagement tragen wir zu einem familienfreundlichen Frankfurt bei.

Weitere Informationen zum Frankfurter Bündnis für Familien finden Sie hier.

Pressegespräch zum Vorbereitungskurs auf die Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Untersuchungen prognostizieren, dass im Jahr 2030 knapp 40.000 Pflegekräfte fehlen werden. Trotz des steigenden Fachkräftebedarfs in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen wurde bisher kaum an Mütter und Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung als Ressource gedacht. „Meist aufgrund ihrer Lebenssituation oder ihrer sprachlichen Voraussetzungen haben diese Frauen bei dem „herkömmlichen“ Bewerbungsverfahren wenig Chancen, eine Pflegeausbildung zu beginnen und erfolgreich zu absolvieren“, erklärt Kerstin Einecke, Geschäftsführerin des VbFF – Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. die Situation. „Mütter oder Frauen mit erhöhtem Deutschförderbedarf trauen sich erst gar nicht, sich zu bewerben“, fährt sie fort. Um das zu ändern, bietet der VbFF den Vorbereitungskurs zur Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege an. „Genauso wichtig wie die individuelle Unterstützung während der Ausbildung, ist eine bestmögliche Vorbereitung“, macht Kornelia Stanic deutlich, Bereichsleiterin im VbFF und Projektverantwortliche.

Die Runde der Kursteilnehmerinnen setzte sich aus vier unterschiedlichen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen zusammen. Ob alleinerziehende Mutter mit oder ohne Migrationshintergrund/Fluchterfahrung: Alle Frauen sehen in der Teilzeitausbildung eine große Chance. Einige von ihnen wollten schon immer den Beruf der Krankenschwester ausüben. „Ich habe vier Kinder und es ist nicht immer einfach, aber ich freue mich auf die Ausbildung nächstes Jahr“ erklärt Imane Bettahe. „Es ist gut, dass wir Unterstützung im VbFF bekommen und mein Mann hilft mir auch sehr“, fährt sie fort.

Am aktuellen Vorbereitungskurs nehmen12 junge Frauen teil. Finanziert wird der Vorbereitungskurs von der HIT-Stiftung und vom Jobcenter Frankfurt am Main für die Kundinnen des Jobcenters.

Zum Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 16.08.2016

Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 16.08.2016

Zum Artikel in der Mix am Mittwoch vom 24.08.2016

Pressegespräch am 15.08.2016: Teilnehmerinnen des Vorbereitungskurses „Teilzeitausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und Geschäftsführerin des Jobcenter Claudia Czernohorsky-Grüneberg

Fachtagung: „Möglichkeiten und Zukunft der Teilzeitausbildung in der Gesundheits-und Krankenpflege“ am 10. Juni 2016 in Frankfurt a.M.

Trotz des großen Fachkräftemangels in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen wurde bisher kaum an Mütter und Väter als Ressource gedacht. Mit Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen erhalten insbesondere Alleinerziehende die Chance einer qualifizierten Ausbildung im Gesundheitsbereich. Der VbFF – Verein zur beruflichen Förderung von Frauen begleitet daher seit April 2015 das vierjährige Modellprojekt Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Im Rahmen der Fachtagung „Möglichkeiten und Zukunft der Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ am 10. Juni 2016 diskutierten Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die Gestaltung und Umsetzung der Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Außerdem wurden die Ergebnisse unserer bundesweiten Befragung von Krankenpflegeschulen vorgestellt, die eine Ausbildung in Teilzeit umgesetzt haben.

Die Tagungsdokumentation finden Sie hier.

Modellprojekt und Fachtagung werden gefördert von der HIT-Stiftung.

WÜSTENBLAU – die diesjährige Theaterproduktion des VbFF im Gallustheater

Die Gäste der Premiere von Wüstenblau am 1. Juni 2016 mussten sich zuerst sehr wundern. Denn willkürlich ausgewählte Kandidat*innen wurden zunächst an einer Reihe „Beamtinnen“ vorbeigeleitet, die inmitten des schwarzen Bühnenraums an einem hellerleuchteten Tisch saßen und ohne deren Stempel die Gäste nicht die Zuschauerreihen betreten durften. Ein Gefühl des Ausgeliefertseins und einer großen Verunsicherung, wie es einen wohl auch im Zuge eines Asylverfahrens manchmal befallen muss.

Das Thema „Asyl“ war keineswegs Zufall. Diesmal kamen die Teilnehmerinnen aus zwei ganz unterschiedlichen Kursen zusammen, um ein Theaterstück zu entwickeln, das genauso vielfältig ist wie die Geschichten der Frauen. Die Teilnehmerinnen der VbFF-Projekte „Ankommen-Weiterkommen: Berufliche Orientierung für junge geflüchtete Frauen und Migrantinnen“ und Teilnehmerinnen des Vorbereitungskurses auf eine Teilzeitausbildung für junge alleinerziehende Mütter arbeiteten im Laufe von acht Wochen jeden Mittwoch mit den Künstlerinnen Verena Specht-Ronique und Monica Rella, um aus Improvisationen und selbst geschriebenen Texten ihr ganz eigenes Stück entstehen zu lassen. Und so wuchs im Laufe der Wochen eine Performance mit traurigen, lustigen, schönen, ärgerlichen und nachdenklichen Szenen. In diesem Jahr wurde auch intensiv am Bühnenbild gearbeitet. Durch Videoprojektionen und den Einsatz von Tonaufnahmen und Musik gelang es, einen mehrdimensionalen Raum zu schaffen.

Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Publikum von Sozialdezernentin Frau Prof. Dr. Birkenfeld, die den Frauen mit ihren Worten Mut machte, an ihren Zielen festzuhalten. Außerdem stellte sie die große Bedeutung der Arbeit des VbFF und die langjährige Kooperation mit dem Sozialdezernat der Stadt Frankfurt heraus.

Viele Szenen amüsierten das Publikum und es wurde herzlich gelacht. Tragisch wurde es, als Fluchterlebnisse in Texten und Performances dargeboten wurden. Wie die Katze, die den Krieg nicht verstand und schließlich vor Heimweh nichts mehr essen wollte. Oder der Monolog zu Syrien und den Opfern des Krieges dort, in rotes Licht getaucht und von einer schweigenden Prozession schwarz-weiß gekleideter Teilnehmerinnen begleitet. Einen bewegenden Abschluss bot die Aufführung des Songs „Weißt du denn gar nicht, wie schön du bist“.

Oberbürgermeister Peter Feldmann im Gespräch mit Teilnehmerinnen des VbFF

Am 15.02.2016 besuchte OB Peter Feldmann den VbFF. Die Teilnehmerinnen diskutierten mit ihm über Probleme bei der Wohnungssuche, Kinderbetreuung und den Zugang zu Sprachkursen bei der VHS in Frankfurt. Die Frauen erzählten aber auch über ihre beruflichen Perspektiven und die Hürden, die sie auf dem Weg in die berufliche Integration oftmals überwinden müssen. „Besonders beeindruckt haben mich die Sprachkenntnisse der Frauen, die erst wenige Monate in Deutschland sind. Wer so schnell die Sprache lernt, wird auch auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen“, ermutigte Peter Feldmann die Teilnehmerinnen.

Artikel aus dem Sachsenhäuser Wochenblatt

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