Erfolgreicher Abschluss unseres Vorbereitungskurses für die Pflegeausbildung

In den vergangenen sechs Monaten haben die Teilnehmerinnen unseres Vorbereitungskurses wichtige fachliche und praktische Grundlagen für ihren Einstieg in die Pflege erworben. Auf dem Lehrplan standen unter anderem Hygiene, Anatomie, Biologie, Krankheitslehre, PC-Grundlagen sowie Bewerbungstraining.
Der Kurs bereitet gezielt auf eine anschließende Ausbildung in der Pflege vor und unterstützt die Teilnehmerinnen dabei, ihren beruflichen Weg selbstbewusst zu gestalten.
Zusätzlich haben alle Absolventinnen das Zertifikat zur Betreuungsassistenz erhalten. Damit eröffnen sich bereits jetzt verschiedene Möglichkeiten für den Einstieg in den sozialen und pflegerischen Bereich.
Wir gratulieren allen Absolventinnen herzlich zu ihrer Leistung und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Erfolg, Freude und alles Gute.

Austausch und Informationen auf der Familienmesse

Unser Verein war gemeinsam mit den NeW-Netzwerkpartnerinnen beramí, Frauen-Softwarehaus und jumpp auf der Familienmesse vertreten. Am Stand kamen wir mit zahlreichen Besucher*innen jeden Alters ins Gespräch und informierten über unsere Angebote zur beruflichen Beratung, Orientierung und Qualifizierung.
Ein besonderes Highlight war der vom Frauen-Softwarehaus angebotene „Bist du eine BITBOSSIN?“-Check. Dabei konnten Interessierte ihr IT-Grundwissen testen und sich spielerisch mit digitalen Themen auseinandersetzen.
Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für das große Interesse und die vielen anregenden Gespräche.

hr-Beitrag: Ausbildungen und Berufswege alleinerziehender Mütter beim VbFF

In der aktuellen hr-Sendung „Die Ratgeber“ werden alleinerziehende Mütter, die mit Begleitung durch den VbFF eine Ausbildung gemacht haben und ihren erfolgreichen Berufsweg gehen, begleitet.

„Die Ratgeber“ vom 18.08.2026 in der ARD Mediathek

ca. Minute 14:15 – 19:45

mit Tessa Hemzal (Verwaltung, VbFF e.V.), Jenny Rabhi (Trebing & Bert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) und Ute Latzel (Geschäftsführung, VbFF e.V.) u.a.

 

Karrieretag bei Goldman Sachs

Im Rahmen eines Karrieretags bei Goldman Sachs erhielten unsere Auszubildenden erneut die besondere Gelegenheit, einen inspirierenden Einblick in die Welt eines international führenden Finanzunternehmens zu gewinnen. Bereits zum zweiten Mal lud Goldman Sachs das Frankfurter Büro ein und schuf damit einen außergewöhnlichen Rahmen für den persönlichen Austausch.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen rund um den Berufseinstieg, Karrierewege und die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen. Die Mitarbeiterinnen von Goldman Sachs berichteten dabei offen von ihren eigenen beruflichen Werdegängen und zeigten, dass erfolgreiche Karrieren selten geradlinig verlaufen. Besonders wertvoll für unsere Teilnehmerinnen war die Erkenntnis, dass Unternehmen heute nicht nur auf fachliche Qualifikationen achten, sondern vor allem auf Persönlichkeit, Teamfähigkeit, Motivation und weitere Schlüsselkompetenzen.
Gemeinsam wurde darüber diskutiert, welche Fähigkeiten für einen gelungenen Berufsstart wichtig sind, wie Herausforderungen auf dem eigenen Karriereweg gemeistert werden können und welche Rolle Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt spielen.
Wir bedanken uns herzlich bei Goldman Sachs für das große Engagement, die Offenheit und die wertvollen Einblicke. Die Veranstaltung hat unseren Auszubildenden wichtige Impulse für ihre berufliche Zukunft gegeben und einmal mehr gezeigt, wie bedeutend der direkte Austausch mit erfahrenen Praktiker*innen ist.

„Kompetenzen und Interessen sollten den Berufsweg bestimmen – nicht Klischees“

… findet unsere Geschäftsführerin Ute Latzel.

„Das Thema ist für unsere Organisation besonders wichtig, weil berufliche Chancen und wirtschaftliche Unabhängigkeit eng zusammenhängen. Noch immer sind viele Berufe mit hohem Frauenanteil schlechter bezahlt und bieten häufig geringere Aufstiegsmöglichkeiten. Wir möchten Frauen ermutigen, ihre beruflichen Entscheidungen an ihren Kompetenzen und Interessen auszurichten und auch Berufsfelder in den Blick zu nehmen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass vielfältig besetzte Berufe und Branchen unsere Gesellschaft stärken, weil unterschiedliche Perspektiven zu besseren Lösungen und mehr Chancengerechtigkeit beitragen.“

Daher sind wir als Verein zur Beruflichen Förderung von Frauen e.V. ab sofort Teil der Initiative zur Berufs- und Studienwahl „klischee frei“!

Das vollständige Interview vom 7.8., umfassende weiterführende Informationen und klischee-freie Materialien vom Pdocast bis zum Methodenset finden Sie hier.

 

Veranstaltung am 01.09.: Zukunft der Frauenförderung in Zeiten knapper Kassen

Die IFF – Initiative Frankfurter Frauenträger – lädt zum Podiumsgespräch.
Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene wird immer stärker gekürzt – gerade im Bereich Bildung, Soziales und Migration. Die IFF – Initiative Frankfurter Frauenträger lädt Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein zum gemeinsamen Austausch über Hintergründe, Handlungsoptionen und konstruktive Visionen für eine Gesellschaft, in der Chancengleichheit weiterhin verankert ist.
Wann? 01.09.26, 16 – 18 Uhr
Wo? Crespo-Haus, Weißfrauenstr. 1-3, 60311 Frankfurt am Main
Mit:
  • Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main
  • Björn Krienke, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit Frankfurt am Main
  • Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt am Main
  • Cora Stein, Bereichsleitung Bildung & Soziales bei der Crespo Foundation
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen folgen.

Bildungstag bei den Gemüseheldinnen: Lernen, erleben und vernetzen

Im Rahmen unseres diesjährigen Bildungstags besuchten die Teilnehmerinnen der begleiteten Teilzeitausbildung gemeinsam mit ihren Kindern die Gemüseheldinnen in Frankfurt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein gesundes und nachhaltiges Leben im Alltag gestaltet werden kann und welche Rolle urbaner Gemüseanbau dabei spielt.
Bei einem Rundgang durch die Gartenflächen erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in verschiedene Gemüse-, Kräuter- und Pflanzenarten sowie in nachhaltige Anbaumethoden. Anschließend konnten sie selbst aktiv werden: Aus frisch geernteten Kräutern stellten die Familien gemeinsam ihr eigenes Kräutersalz her. Mit Mörsern, viel Neugier und Freude entstand dabei ein ganz persönliches Produkt.
Bildungstage wie dieser sind für den VbFF ein wichtiger Bestandteil der begleitenden Unterstützung. Sie schaffen Gelegenheiten für Austausch, Begegnung und gemeinsames Lernen außerhalb des gewohnten Bildungsalltags. Gleichzeitig stärken sie die Vernetzung der Teilnehmerinnen und fördern den Aufbau tragfähiger Kontakte.
Besonders wichtig ist uns dabei ein familienfreundlicher Ansatz. Indem Kinder selbstverständlich in die Aktivitäten einbezogen werden, ermöglichen wir Teilhabe und gemeinsames Erleben für die ganze Familie.
Der Tag hat zudem gezeigt, wie wertvoll Natur als Lern- und Erfahrungsraum sein kann. Neue Orte kennenzulernen, praktische Erfahrungen zu sammeln und Zeit für Austausch und Erholung zu finden, eröffnet neue Perspektiven und stärkt das gemeinschaftliche Miteinander.
Wir bedanken uns herzlich bei den Gemüseheldinnen für die spannenden Einblicke und die gelungene Gestaltung dieses erlebnisreichen Bildungstags.

Teilzeit auf Rekordniveau – und jetzt?

Unsere Einordnung zum Thema

Die Teilzeitquote in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, bei Männern ist es nur etwa jeder neunte. [Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026]

Gleichzeitig wird gefordert, dass insgesamt mehr gearbeitet werden soll. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie soll das funktionieren?

Die Antwort ist schon lange bekannt. Es braucht verlässliche Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und eine gerechtere Verteilung von Haus- und Sorgearbeit.

Denn ein zentraler Zusammenhang wird oft übersehen: Männer können häufig nur deshalb Vollzeit arbeiten, weil Frauen den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit übernehmen. Im Schnitt rund 30 Stunden pro Woche. Damit liegt der Gender Care Gap bei 44,3 %. [Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024]

Viele Frauen arbeiten damit faktisch in Vollzeit, nur eben unbezahlt. Wir sprechen viel darüber, dass Frauen mehr arbeiten sollen, aber zu wenig darüber, was sie bereits leisten.

Teilzeit ist eine Auswirkung des Systems. Sie ist eine Anpassung an fehlende Rahmenbedingungen.

Die Folgen sind deutlich spürbar: geringere Einkommen, weniger finanzielle Sicherheit und stärkere Abhängigkeiten. Eine auskömmliche Erwerbsarbeit ist deshalb entscheidend. Sie ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und kann auch darüber entscheiden, ob es gelingt, sich aus belastenden oder gewaltgeprägten Beziehungen zu lösen.

Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Während vielerorts Personal gesucht wird, bleibt das Potenzial vieler Frauen ungenutzt, nicht aus Mangel an Motivation, sondern wegen fehlender Möglichkeiten.

Genau hier setzen wir an. Mit unseren Teilzeitausbildungen schaffen wir Wege in den Arbeitsmarkt für Frauen, die ihre Ausbildung mit anderen Verpflichtungen oder Einschränkungen vereinbaren müssen. So wird Qualifikation möglich, ohne dass familiäre Verpflichtungen zu einem Ausschlusskriterium werden.

Wenn wir wollen, dass mehr Menschen arbeiten, müssen wir die Bedingungen verändern. Es braucht bessere Betreuung, eine gerechtere Verteilung von Haus- und Sorgearbeit und flexible Wege in Ausbildung und Beruf.

23. Juni: Digitales Netzwerktreffen „Teilzeitausbildung in der Pflege“

Im Rahmen des digitalen Netzwerktreffens steht das Thema Teilzeitausbildung und flexible Ausbildungsmodelle in der Pflege im Fokus.
Die Veranstaltung bietet aktuelle Informationen sowie praxisnahe Einblicke:
Norbert Mauer vom Beratungsteam Pflegeausbildung Hessen (Regierungsbezirk Darmstadt) informiert über den aktuellen Stand der neuen, bundesweit einheitlichen Ausbildung zur Pflegefachassistenz, die ab 2027 eingeführt wird und die bisherigen landesrechtlich geregelten Ausbildungen ablösen soll. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.
Eveline Schlick-Soffner vom Helios Bildungszentrum Wiesbaden stellt vor, wie die Ausbildung zur Pflegefachperson in unterschiedlichen Zeitmodellen – in regulärer Vollzeit, in Vollzeit zu familienfreundlichen Zeiten sowie in integrativer Teilzeit – erfolgreich umgesetzt werden kann. Ergänzend werden Modelle in der Ausbildung zur Krankenpflegehilfe präsentiert. Auch hier ist Zeit für Fragen vorgesehen.
Neben fachlichen Impulsen bietet das Netzwerktreffen Raum für Austausch und Vernetzung.

Termin: Dienstag, 23. Juni 2026, 10:30–12:30 Uhr
Ort: Online (Zugangsdaten werden nach Anmeldung versendet)
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Kapazitäten erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
👉 Anmeldung unter:
https://eveeno.com/vbff-nwt-2026
Anmeldeschluss: 15. Juni 2026

projektberuf.de – dein Wegweiser ins Berufsleben

Auf der Suche nach Orientierung für die berufliche Zukunft? – Die neue Website von Projekt:Beruf ist online!

Hier gibt es Infos, Inspiration und Unterstützung rund um Ausbildung, Berufswahl und Perspektiven. Einfach vorbeischauen!

Wenn es dann direkt weitergehen soll mit dem eigenen Weg in den Beruf oder der beruflichen Weiterentwicklung:

Wir beraten junge und ältere Frauen und nicht-binäre Menschen aus Frankfurt in unserer Beratungsstelle. Wir freuen uns über einen Anruf für einen Termin!