One Billion Rising – V-Day Tandzemo (14.2.)

Mit dem Motto „One Billion Rising“ tanzen Menschen weltweit und setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

In der Hessenschau (4min ab Beginn) wird die Aktion in verschiedenen Städten gezeigt und Gloria Schmid (Koordinierungsstelle Instanbul-Konvention, Frauenreferat Frankfurt) gibt ein Interview.

Danke an alle Bündnispartner*innen für die starke Aktion in hier in Frankfurt!

„Wir – das Frankfurter Aktionsbündnis – sind Menschen, die in unterschiedlichen Einrichtungen, Organisationen, Vereinen und Initiativen mit Frauen* und Mädchen* arbeiten.

Wir engagieren uns für Gewaltfreiheit und Selbstbestimmung. Wir bieten Mädchen* und Frauen* Schutz, Unterstützung und persönliche Beratung.

Wir sehen, dass Frauenrechte weltweit bedroht sind.

Wir sehen, dass auch in Deutschland rechte Parteien Hass gegen Frauen verbreiten.

Hier beim V-Day setzen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*. Das schließt Transfrauen sowie alle, die sich als Frauen definieren mit ein.“

– das V-Day Aktionsbündnis

zum V-Day Aktionsbündnis gehören:
Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt Frankfurt West, Bachtale Romnja, Beratungsstelle Frauennotruf (@frauennotruf.ffm), Broken Rainbow e.V. (gewaltfreileben_), Bündnis Frankfurt für Frauenrechte, DiB Beratung für iranische und afghanische Frauen und Mädchen, Feministische Mädchenarbeit FEM Mädchenhaus e.V. (@fem_maedchenhaus_frankfurt), FIM Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. (@fim_beratungszentrum), Forward for Women e.V., Frauenhäuser Frankfurter Verein, Frauen helfen Frauen e.V. (@frauenhaus_frankfurt), Frauen in Bewegung e.V. (@fraueninbewegung), Frauenreferat (@frauenreferat_frankfurt), Frauenverein für Selbstverteidigung e.V., Frauenverband Courage, Hamrah United (@hamrah.united), Infrau e.V. (@infrau_e.v) Lesben Informations- und Beratungsstelle (LIBS) e.V. (@qub_libs, Migrantinnenverein Frankfurt e.V., (@gkb.frankfurt), Polizeipräsidium Frankfurt, Präventionsrat der Stadt Frankfurt, Verein zur beruflichen Förderung von Frauen (VbFF) e.V. (@vbff_e.v)

Für das Recht auf Arbeit und Ausbildung in Teilzeit

Wenn über Teilzeit debattiert wird, betrifft dies auch das Recht auf Teilzeitausbildung. Die Möglichkeit, eine Berufausbildung in Teilzeit machen zu können, ist ein Weg in eine größere finanzielle Unabhängigkeit. Besonders wichtig ist dies oft für Menschen mit Betreuungsverantwortung, Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, aber auch Menschen im Leistungssport.

Gerade für Frauen* ist die klassische Vollzeitausbildung aufgrund der häufigen und zudem oft intensiven Übernahme von Sorgearbeit unerreichbar. Das liegt daran, dass sie nicht 39 Wochenstunden Zeit zum Arbeiten und Lernen haben oder auch daran, dass Arbeitsbeginn oder -ende nicht mit den Betreuungs- und Schulzeiten der Kinder vereinbar sind.

Eine Teilzeitausbildung bringt hier doppelte Vorteile:

  • für Frauen*: Zugang zu Ausbildung und Beruf, finanzielle Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe
  • für Wirtschaft und Gesellschaft: Gewinnung dringend benötigter Fachkräfte in Schlüsselbranchen

Deshalb hat der VbFF bereits 1989  die erste Teilzeitausbildung zur „Kauffrau für Büromanagement für Mütter“ entwickelt. Damals ein Pilotprojekt – heute im Berufbildungsgesetz verankert.

„Frankfurt Sozial“ hat ein eindrückliches Kurz-Portrait einer Teilzeit-Azubi und des Projekts produziert: https://www.youtube.com/watch?v=ea6HRbcZqBU

Weitere Informationen zum Thema Teilzeit: https://www.teilzeitausbildung.de/ueber-uns

Morgen, 29.1.: Pädagogik-Jobmesse an der Goethe Universität

ENTER_ZUKUNFT_Pädagogik ist die Jobmesse für Erziehungswissenschaften an der Goethe Universität.

Weitere Infos und das Programm hier: https://www.uni-frankfurt.de/98490778/Programm

Wir sind auch dabei und freuen uns über Neugierige:

14:30 – 15:00 Uhr, PEG 2.G 102

VbFF-Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e. V.

mit Tatjana Leichsering – Bereichsleitung Ausbildungsvorbereitung und -begleitung, Sozialpädagogische Förderung an der Berufsschule und Nadine Neidert – Dipl. Sozialpädagogin

Kinderbetreuung und „Qualität für Kinder“

Bei der Suche nache einer Kinderbetreuung stoßen besonders häufig Mütter, welche für die Sorge ihre Kinder haupt- oder alleinverantwortlich sind, auf Herausforderungen. Wir sehen, wie wichtig Kinderbetreuung hier für die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen ist: Ob um einen Sprachkurs zu machen, eine Ausbildung in Teil- oder Vollzeit oder ein Studium zu absolvieren: die berufliche Qualifizierung von Elternteilen braucht Zeit und Raum.

Deswegen sind staatliche Investitionen in diesem Sektor so wichtig! Für mehr Chancengerechtigkeit und Wohlstand für alle.

Wir sehen die Relevanz dieses Themas – und deswegen setzen wir auch in unserem neuen Projekt „QualKi – Qualität für Kinder – Ausbildungsbegleitung für Sozialassistentinnen und Erzieherinnen“ bei der Qualifizierung professioneller Kinderbetreuender an. Genauere Infos für die Ausbildungs-Begleitung von Sozialassistent*innen und Erzieher*innen folgen bald hier auf der Website!

Ausbildung 2026? – freie Plätze im Vorbereitungskurs 25+

Ab Dienstag, den 13.1.26 (oder bei Bedarf auch etwas später) ist wieder ein Einstieg in unseren Vorbereitungskurs für Frankfurterinnen ab 25 Jahren möglich!

Ziel ist es, die passende Ausbildung und einen Ausbildungsplatz zu finden.

Wir begleiten die Teilnehmenden zum Beispiel mit Workshops, Bewerbungs- und Computer-Trainings.

Der Kurs ist kostenfrei und findet Montags bis Freitags von 9:00 bis ca.14:00 Uhr statt.

Voraussetzungen für den Kurs sind (mindestens) ein Hauptschulabschluss oder bei Schulabschluss im Ausland ein Deutsch B2-Zertifikat, sowie dass noch keine Berufsausbildung abgeschlossen wurde.

Mehr Infos und Kontakt: Ausbildungs-Vorbereitungskurs 25+

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Hessen: Wir sind zertifizierter Bildungsträger!

Im Dezember haben wir die BNE Zertifzierung für zunächst 3 Jahre erhalten. Wir freuen uns über diese Anerkennung unserer nachhaltigen pädagogischen Arbeit durch das Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft.

Ute Latzel (Mitte, Geschäftsführerin VbFF) und Jolanthe Glogowski-Kluge (rechts, stellvertretende Geschäftsführung) bei der der feierlichen Übergabe der Zertifizierungsurkunde durch Umweltstaatssekretär Michael Ruhl am 17.12.2025

 

 

Förderzusage für unser neues Projekt „Qualität für Kinder – Ausbildungsbegleitung für Sozialassistentinnen und Erzieherinnen“

 

Herzlichen Dank für die Förderung unseres neuen Projekts!

Am Montag haben wir den Bewilligungsbescheid von der Hessischen Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann entgegennehmen dürfen.

Was wir dazu schon verraten können:

Unser neues Projekt heisst „QualKi – Qualität für Kinder – Ausbildungsbegleitung für Sozialassistentinnen und Erzieherinnen“.

Basierend auf unserer Erfahrung in der Ausbildungs-begleitung unterstützen und bestärken wir auch hier Menschen auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Ausbildungs-Abschluss!

Mehr Infos folgen dazu bald auf unserer Website.

[v.l.n.r. Ute Latzel (Geschäftsführung VbFF e.V.), Ministerin Heike Hofmann, Tatjana Leichsering (Bereichsleitung, VbFF.e.V.)]

Verabschiedung unserer Geschäftsführerin Kerstin Einecke

Vergangene Woche haben wir unsere Geschäftsführerin Kerstin Einecke feierlich verabschiedet. Viele Gäste waren dabei – aktuelle und ehemalige Kolleginnen, Netzwerkpartner*innen, Freund*innen und Familie.

Die warmen Worte machten den Abschied so besonders: Grußworte von Oberbürgermeister Mike Josef sowie von Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, würdigten Kerstin Eineckes Arbeit und Einsatz. Sie selbst hielt eine inspirierende Abschiedsrede über das Dranbleiben in der Frauen*förderung in schwierigen Zeiten und über Mut.

Nach einem Jahr als Doppelspitze übergibt Kerstin Einecke nun die Geschäftsführung vollständig an Ute Latzel. Wir danken Kerstin für ihr großes Engagement und die vielen starken Jahre im VbFF und wünschen ihr alles Gute für ihren Ruhestand – wir bleiben verbunden!

Gleichzeitig freuen wir uns, dass Ute Latzel die Geschäftsführung nun allein weiterführt – mit frischen Impulsen und viel Erfahrung an ihrer Seite.

 

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v.l.n.r. Ute Latzel – neue Geschäftsführerin (VbFF e.v.), Heike Hofmann – Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Kerstin Einecke – ehemalige Geschäftsführerin (VbFF e.V.), Mike Josef – Oberbürgermeister Frankfurt am Main